sales vitamins 139 Ausgabe: 139

Wie miserabel ist deine Präsentation? Wahrscheinlich weißt du es gar nicht!

Hast du dir zuletzt einige Werbesendungen im Fernsehen angeschaut? Viele Präsentationen habe ich mir in den letzten 30 Jahren angeschaut: in Seminaren, Trainings und Vorträgen. Und immer komme ich zu dem Schluss: der überwiegende Teil war eine miserable Präsentation.

GROßE FRAGE: Wie wichtig ist Präsentationswissen? Oder eine bessere Frage ist: Wie wichtig ist DEIN Präsentationswissen?

GÖßERE FRAGE: Wie exzellent ist dein Präsentationswissen auf einer Skala von 1 bis 100? Gibt es Menschen, die dir gerne zuhören? Oder müssen sie dir im Moment zuhören?

ALLERGRÖßTE FRAGE: Wie steigerst du kontinuierlich deine Sprache und dein Präsentationswissen? Überredest du oder überzeugst du? Wie ausgeprägt ist deine Botschaft? Sind die Menschen bereit, direkt nach deiner Präsentation ihre Aktionen zu starten?

Diese Fragen beinhalten nicht unbedingt eine Antwort. Sie spiegeln deine derzeitige Situation wie ein Zeugnis wieder und öffnen dir den Blick auf deine derzeitige Situation.

Als du in der Schule oder im Studium ein schlechtes Zeugnis hattest, haben dich deine Eltern dabei unterstützt, besser zu werden. Du hast mehr gelernt und evtl. haben sie dir einen Nachhilfelehrer besorgt.

Heute sind deine Zeugnisse alle fertig gedruckt. Schule und Studium hast du hinter dir gelassen und erinnerst dich daran, dass du Erfolgsstrategien auch in deinem Studium nicht angewendet hast. Und heute ist die Zeit, wo erstklassige Präsentationen wirklich zählen. Sobald du deine Sprache und deine Worte im Verkauf veränderst, wirst du das Ergebnis sofort messen können: mehr Provisionen und somit mehr Geld auf deinem Bankkonto.

Hier gebe ich dir eine Liste, warum viele Präsentationen "in die Hose gehen":

  • Miserable Wortwahl
  • Miserable Stimme
  • Miserable Körpersprache
  • Miserables Lächeln
  • Miserable Aufrichtigkeit
  • Miserable Präsentationsstruktur
  • Miserable Begeisterung mit einem schwachen Glaubenssystem.

Sicherlich findest du noch weitere Killer-Punkte in deiner Präsentation. An der Spitze liegen immer miserabel, langweilig, voll gestopft mit allem möglichen Kram und dazu die vielen unnützen PowerPoint-Präsentationen. (Du kennst ja den Spruch: "Präsentieren Sie noch mit PowerPoint oder begeistern Sie schon Ihre Zuhörer?")

Dann gibt es noch einige weitere Punkte, die zu einer negativen Atmosphäre in einem Gespräch oder in einer Präsentation führen:

  • Herablassende Körpersprache (teils auch Unwissen),
  • Verkrampftes Vortragen (stehst nicht im Thema),
  • Arbeitest zu stark mit deiner linken Hirnhälfte (Zahlen, Daten, Fakten - besser wenn deine Präsentation vom Herzen kommt).

Okay, das sind die schlechten Nachrichten. Hier kommt das Gegenmittel:

Die Schlüsselelemente einer erstklassigen Präsentation sind:

  • Du weißt genau, was du sagen willst.
  • Du glaubst an das, was du sagst.
  • Du baust zu allen Teilnehmern Vertrauen auf (jetzt kommt wieder mein Mantra: "Die Basis für Vertrauen ist die Wahrheit.").
  • Du bist glaubwürdig und überzeugt.
  • Du weißt, wie du es zu sagen hast.
  • Du bietest wert- und nutzenhaltige Informationen.
  • Du bietest sofort umsetzbare Informationen.
  • Du bietest die Informationen zum richtigen Zeitpunkt an.
  • Du bist erstklassig vorbereitet und gut eingespielt mit deinem Team.

HINWEIS:

Wenn du kein guter Redner bist, dann lass Anderen den Vortritt. Warum erzählen die Verkäufer, wie niedrig der Preis, wie großartig der Kauf ist und wie viel du lieber Kunde heute sparen wirst? Lass doch fünf Kunden in jeweils fünf Minuten erzählen, warum sie das Geschäft mit dir abgeschlossen haben. Alle werden davon lernen und du machst weitere Geschäfte.

Hier ist meine Strategie:

Bring deine Botschaft so rüber, dass sie von jedem verstanden wird. Die Teilnehmer − egal ob eine Person oder tausend Personen − müssen zu sich sagen: "Ich hab's verstanden, ich stimme dem zu, ich werde damit in den kommenden 72 Stunden starten." Oder: "Ich hab's verstanden, ich weiß, wie wichtig das für mein Unternehmen ist, mein Risiko ist gering und ich werde jetzt kaufen."

Hier ist mein Geheimnis:

Zeichne deine Test-Präsentation auf Video auf. Setz einen Kollegen dazu und lass dich coachen. Frage dich: "Was war gut und was ist zu verbessern?" Ich habe herausgefunden, dass dies der einzige Weg ist, um deine Stärken und Schwächen zu ermitteln. Gleichzeitig ist das eine gute Gelegenheit, einen Leitfaden für die Präsentation zu erstellen.

Viele Verkäufer bieten nur eine lausige Präsentation und es kostet ihnen Aufträge, Loyalität, Moral und Anerkennung. Schaust du dir exzellente Sprecher oder Moderatoren an, dann weißt du, dass die richtige Sprache und die professionelle Präsentation die Basis für ihren Erfolg sind.


ÜBRIGENS: Das ist alles erlernbar.



Weiterhin "fette Beute im Tagesgeschäft" wünscht dir

Werner F. Hahn





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Werners weiße Verkäuferkladde:

Kaltakquisition − So bekommst du (fast) jeden Termin
Co-Autor: Joe Bäcker

In der Kaltakquisition spielen die Ängste der Verkäufer eine große und wichtige Rolle. Die vier typischen Ängste sind:

  1. Angst vor Ablehnung
  2. Angst aufdringlich zu sein
  3. Angst, keine Antworten auf die Fragen der Interessenten zu haben und
  4. Angst vor der Frage: Was wird der andere von mir denken?

In diesem Buch zeige ich mit meinem Trainerkollegen Joe Bäcker, wie du erfolgreich neue Kunden mit der Kaltakquisition gewinnst. Je besser du darauf vorbereitet bist, umso mehr wirst du erfolgreiche Gespräche mit deinen Interessenten führen. Alles was du dazu brauchst, findest du wieder in diesem Buch. Wir haben es für dich geschrieben.






Wusstest du schon?

Mit jedem Tag mehr, den der Kunde zum "überlegen" benötigt, nimmt seine Kaufbereitschaft um 10 Prozent ab.

Glückwunsch: Du hast richtig gerechnet: Nach 10 Tagen liegt sie bei Null.
Vorteil: Nach 10 Tagen brauchst du nun wirklich nicht mehr anrufen.






Schöner shoppen bei und mit Apple!

Als ich zum Jahreswechsel wieder in Naples/Florida war, gab der Akku von meinem MacBook Pro seinen Geist auf. Was tun? Gegoogelt und direkt herausgefunden, dass in Naples ein Apple-Store geöffnet hatte. Und das am 1. Januar 2010 − Neujahrstag! Da fand doch tatsächlich um 9 Uhr bereits das erste Video-Training mit Apple-Produkten statt.

Als ich gegen 16 Uhr dort eintraf, war der Store proppenvoll − die Mitarbeiter schick gekleidet und ihr Namensschild im Design des iPod. Schnell hatte mich der erste Verkäufer angesprochen und holte direkt aus dem Regal einen neuen Akku.
Seine Frage: "Zahlen Sie bar oder per Kreditkarte?"
Ich:"Kreditkarte."

Jetzt kommt der absolute Hammer: Er scannte mit seinem iPhone den Barcode des Artikels ein und aktivierte meine Kreditkarte über ein Lesegerät auf der Rückseite des iPhone ("special solution for Apple" so seine Aussage). Da bei Apple meine Kreditkarte hinterlegt ist, hatte er gleich alle Daten auf dem iPhone.

Seine nächste Frage:"Soll ich Ihnen die Rechnung per E-Mail zusenden?"
Ich (völlig perplex):"Ja, gerne!"

Da stehe ich mitten im Store, halte noch nach der Kasse Ausschau und nach wenigen Sekunden ist mein Kundenwunsch bereits erfüllt und der Vorgang abgeschlossen!

Mein Tipp:

Wenn du irgendwo einen Apple-Store findest, bitte sofort hingehen und überzeuge dich: einfach erste Sahne!

Aus Sicherheitsgründen empfehle ich den Einsatz der neusten Browser-Software: Internet Explorer 8 oder Firefox 3.6



Ihre persönliche Erfolgsbibliothek!
Werner F. Hahn

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Weitere Informationen unter:

Der Umsatzbooster
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Der Verkäuferstar
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